Hallo liebe Besucher
Ab Februar 2008 soll der Blog nun etwas aktueller sein….
Bis zum nächsten Eintrag….
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Hier ein paar Eindrücke von den Proben zu Peter Eötvös’ Atlantis.
Eötvös ist am diesjährigen Lucerne Festival „Composer in Residence“ und leitet dieses Konzert.
Es spielen Mitglieder der Lucerne Festival Academy und der Jungen Philharmonie Zentralschweiz…auch bekannt als „Konsiorchester“…und ich als Schlagzeug-Zuzüger.
Das ganze ist eine ziemliche Materialschlacht. 10 Schlagzeuger im Raum verteilt. Jeder mit einem Set-up wie auf dem Bild. Der Aufbau alleine war schon ein mühsames Unterfangen….bis jeder das hatte was er brauchte dauerte es gut 2 stunden.
Für einmal sind die Schlagzeuger nicht hinten sondern ganz vorne. 2 sind auf Podesten, links und rechts des Publikums und 2 auf der Galerie des Luzerner Saals.
präsentiert mit Atlantis ein orchestrales Hauptwerk von Peter Eötvös. Der sagenumwobene Ort Atlantis ist Symbol für ein goldenes Zeitalter sowie dessen schlagartiger Untergang. Peter Eötvös interessiert in seiner spektakulären Raumklangkomposition unter Einbeziehung von Synthesizern und Samplern die Gleichzeitigkeit von verschiedenen Kulturen, ihr evolutionäres Entstehen, aber auch Vergehen – markant zeigt er dies in der immer wieder «auftauchenden» Rekonstruktion ungarischer Volksmusik.
Die 2 Set-ups auf der Galerie
Peter Eötvös ist nicht nur der Komponist von Atlantis, er dirigierte auch das Konzert vom 15.9.
Ende August fand in Belgien die Universal Marimbacompetition statt. Anfänglich wollte ich als Wettbewerbsteilnehmer nach Belgien reisen, aber im Frühling musste ich mir dann eingestehen, dass die Zeit zur Vorbereitung nie und nimmer reichen würde.
Ich liess es mir aber nicht nehmen als Gast dem internationalen Treffen beizuwohnen. Zumal ganz viele Freunde von mir teilnahmen oder gar Rezitals als ehemalige Preisträger spielen durften.
Von den vielen Konzerten bleibt mir vor allem das von Eriko Daimo, die Gewinnerin der letzten Ausgabe dieser Competition, in Erinnerung. Sie schaffte es mit ihren anspruchsvollen Werken, die sie geradezu meisterhaft spielte, das Publikum zu packen und zu verführen.
Noriko Tsukagoshi, die im Oktober in der Schweiz mit dem „World Trio“ spielen wird spielte auch ein tolles Rezital, obwohl sie mit einer Kontaktlinse zu kämpfen hatte und im anspruchsvollsten Stück praktisch einäugig spielen musste
Das Duo-Finale war aber dann das absolute Highlight. Meine Freunde Emiko Uchiyama und Vladimir Petrov spielten ihr Programm mit so viel Hingabe, dass sie die Jury wie auch das Publikum gleichermassen überzeugen konnten.
Den Solo-Preis gewann Mi Youne Kim (Korea) die bei Eric Sammut in Paris studierte.
Der Solo-Final, war aber nicht sehr toll. Alle kämpften mit dem nichtssagenden Set-Piece von Ludwig Albert. Die 2. und 3. platzierte spielten sehr anspruchsvolle Stücke wie z.Bsp. Toccata von Anna Ignatowicz, Mirage etc. vermochten aber nicht zu überzeugen. Kim spielte ein eher lyrisches Programm und machte im Vergleich zu den anderen doch noch etwas „Musik“, die das Publikum berührte.
Die genauen Resultate gibts auf www.marimbacompetition.com